Aktuelles in kürze

von Redaktion

Truppen-Aufstockung

Das Verteidigungsministerium überlegt, die Ausbildungstruppe der Bundeswehr in Afghanistan wieder zu verstärken. Nach einem Bericht dringt die militärische Führung angesichts der desolaten Sicherheitslage auf eine Anhebung der maximalen Truppenstärke von derzeit 980 auf 1400 Soldaten. Ein Ministeriumssprecher erklärte, es gebe aber „noch keine Entscheidung auf konkrete Zahlen“.

Keine Kostenübernahme mehr für die Antibabypille: Die Regierung von US-Präsent Donald Trump hat eine entsprechende Leistungspflicht gestrichen. Wie es am Freitag in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Washington hieß, sind sämtliche Arbeitgeber des Privatsektors künftig nicht mehr dazu verpflichtet, einen Versicherungsschutz anzubieten, der die Pille und andere Verhütungsmittel einschließt.

Zehntausende polnische Katholiken haben am Samstag an den Außengrenzen des Landes Menschenketten gebildet für die „Rettung Polens und der Welt“ gebetet. Die Gläubigen folgten dem Aufruf der Stiftung Solo Dios Basta. Zu der Aktion „Rosenkranzgebet an den Grenzen“ hatte auch die polnische Bischofskonferenz eingeladen. Gegner sprachen von einer „islamophoben Aktion“.

Die AfD will am 2. Dezember plangemäß auf einem Delegiertenparteitag eine neue Parteispitze wählen. Einen Antrag auf Einberufung eines Mitgliederparteitages wurde abgelehnt. Durch die gewählten Delegierten werde die Repräsentanz aller Mitglieder am besten gewährleistet, erklärten die Vorsitzenden des Parteikonvents. Außerdem sei die Neuwahl des Bundesvorstandes, die bis zum Jahresende erfolgen müsse, nur so umsetzbar.

Vor den Wahlen in Österreich ist das Klima zwischen SPÖ und ÖVP vergiftet. „Die Auseinandersetzungen haben eine Dimension erreicht, die nicht mehr zumutbar ist“, sagte Bundeskanzler Christian Kern. Sein konservativer Herausforderer, Außenminister Sebastian Kurz, sieht in den Aussagen des Kanzlers eine Vernebelungsaktion. Die Methode, politische Gegner mit üblen Methoden zu verunglimpfen, solle ein Straftatbestand werden, fordert Kurz, der in Umfragen auf Platz eins liegt. Als lachender Dritter könnte die rechtspopulistische FPÖ aus den Querelen hervorgehen.

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