Pressestimmen
„Der einstige CSU-Chef Franz Josef Strauß hatte eine ganz besondere Strategie für die politische Durchschlagskraft der Union von CDU und CSU: Getrennt marschieren, vereint schlagen. (…) Für Strauß stand sein Freistaat Bayern immer im Vordergrund und bestimmte dementsprechend sein Handeln auf Bundesebene. Dies gilt aktuell auch für seinen Nachfolger Horst Seehofer.“
„Im Kern ist wenig gegen den Obergrenzen-Kompromiss zu sagen. Er berücksichtigt das Asylrecht. Zugleich rückt er gerade, was bei der Flüchtlingspolitik 2015 und 2016 schieflief: Diejenigen, die hier keinen Schutzstatus genießen, müssen wieder in ihre Heimat zurück. Armut und Not sind zwar bitter, aber nun einmal keine Asylgründe. Mit der Plus-Minus-200 000-Formel greift die Union die Sorgen vieler Menschen auf, die zwar humanitär denken und handeln, zugleich aber die bestehende offene Gesellschaft bewahren möchten. Wenn Jamaika dafür steht: nur zu!“
„Es ist eine Zeit der Nabelschau, in der viele Mauern zwischen den Völkern entstehen, und Europa ächzt unter dem Druck des Brexit. Da wäre jede andere Strategie als ein Dialog zwischen Befürwortern und Gegnern der Unabhängigkeit Kataloniens katastrophal. Für die Wirtschaft wie auch für die Demokratie.“