Die stellvertretende Chefredakteurin des Kreml-kritischen russischen Radiosenders Echo Moskwy ist bei einem Messerangriff schwer verletzt worden. Ein Mann habe die 32-Jährige niedergestochen und am Hals verwundet, teilte ihr Chefredakteur mit. Zuvor habe er dem Wachmann eine Substanz in die Augen gesprüht und die Redaktion gestürmt. Tatjana Felgengauer wurde notoperiert, es bestehe keine Lebensgefahr, hieß es. Sicherheitskräfte nahmen den Angreifer noch in der Redaktion fest. Er habe eine „persönliche Abneigung“ gegen die Journalistin empfunden. Er sei kein russischer Staatsbürger. Felgengauer moderiert eine Morgensendung. Der Sender gilt als unabhängig und Putin-kritisch. Journalisten berichteten des Öfteren über Todesdrohungen.
Zwischen 2012 und 2016 hat die Bundeswehr laut Verteidigungsministerium 18 Mitarbeiter wegen Rechtsextremismus entlassen. Darunter seien Soldaten und zivile Angestellte gewesen. Der Militärische Abschirmdienst prüfe derzeit 391 Verdachtsfälle.
Die Terrormiliz Islamischer Staat hat laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in einer syrischen Stadt mindestens 116 Zivilisten ermordet. 83 davon seien an nur zwei Tagen kurz vor dem Rückzug der Dschihadisten aus Al-Kariatain getötet worden.
Der langjährige Bürgermeister der türkischen Hauptstadt Ankara hat sich dem Druck von Präsident Erdogan gebeugt und seinen Rücktritt angekündigt. Melih Gökcek (68) teilte die Entscheidung nach einem Treffen mit Erdogan mit. Der Präsident will seine Partei bis zu den Lokalwahlen im März 2019 neu aufstellen und verjüngen.
Die Vereinten Nationen fürchten einen weiteren Exodus der in Myanmar verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingya nach Bangladesch. Seit Ende August seien 600 000 geflohen, laut UN könnte die Millionen-Marke bald überschritten werden.