Aktuelles in kürze

von Redaktion

Kosten und Druck

Das Wohl der Patienten steht in deutschen Krankenhäusern nach einer neuen Studie nicht immer an erster Stelle. Bundesweit komme es aus Kostengründen vor, dass Patienten ohne medizinischen Grund im Krankenhaus behandelt würden, sagte Professor Karl-Heinz Wehkamp vom Socium Forschungszentrum der Universität Bremen. „Das System geht auf Lasten der Patienten und zu Lasten der Medizin“, kritisierte er. Auch das Krankenhauspersonal stehe unter enormem Druck. Es wurden rund 60 Ärzte und Geschäftsführer aus Krankenhäusern in zwölf Bundesländern befragt.

Hinter der Ermordung des Halbbruders von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im Februar stehen malaysischen Ermittlern zufolge mutmaßlich vier Nordkoreaner. Die vier Verdächtigen seien namentlich bekannte nordkoreanische Staatsangehörige, sagte einer der Ermittler vor Gericht in Kuala Lumpur, wie malaysische Medien berichteten.

Die Zahl der christlichen Flüchtlinge, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, ist nach Einschätzung der katholischen Kirche hoch. Es dürften „allein im Jahr 2015 bis zu 200 000 Christen aus dem Orient nach Deutschland gekommen sein“, sagte der Sonderbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Flüchtlingsfragen, Erzbischof Stefan Heße.

AfD-Parteichef Jörg Meuthen übernimmt nach Informationen der „Schwäbischen Zeitung“ den freigewordenen Sitz seiner Partei im Europaparlament. Das Blatt beruft sich auf mehrere AfD-Mitglieder. Der 56-Jährige wollte dies zunächst nicht bestätigen. „Ich sage dazu jetzt nichts“, so Meuthen in Stuttgart. Die baden-württembergische AfD-Landtagsfraktion hat für heute eine Pressekonferenz zu Personalfragen angekündigt, ohne Details zu nennen.

Der 8. November soll im kommenden Jahr nach Ansicht der SPD-Fraktion ein zusätzlicher Feiertag in Bayern sein. „Wir sollten das Jahr 2018 nutzen, um an die Heldinnen und Helden der Demokratie in Bayern zu erinnern“, sagte Fraktionschef Markus Rinderspacher in München. Seinen Vorschlag unterbreitete er Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in einem Schreiben. Das letzte Wort in der Frage hat der Landtag. Kommendes Jahr feiert der Freistaat sein 100-jähriges Bestehen. Am 8. November 1918 war die Monarchie abgeschafft worden. Bis heute gebe es keinen spezifischen Feiertag, der das demokratische Selbstbewusstsein Bayerns in den Mittelpunkt stellt, sagte Rinderspacher. Der Nutzen für das Land würde die ökonomischen Kosten überwiegen. do

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