In Frankreich und in der Schweiz sind zehn Terrorverdächtige festgenommen worden. Vonseiten der Ermittler hieß es am Dienstag in Paris, sie hätten über ihre Handys „beunruhigende Nachrichten“ ausgetauscht. Die Festnahmen erfolgten im Großraum Paris und im Südosten Frankreichs, ein Mann wurde in der Schweiz festgenommen. Die Verdächtigen sind im Alter von 18 bis 65 Jahren und waren den Geheimdiensten größtenteils bekannt.
Syrien will dem Klimaschutz-Abkommen von Paris beitreten. Das kündigte das Land am Dienstag laut Angaben von Teilnehmern auf der Weltklimakonferenz in Bonn an. Bislang sah sich das Land, in dem seit Jahren Bürgerkrieg herrscht, dazu nicht in der Lage. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wären damit alle Länder der Welt Teil des Abkommens. Allerdings hat US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der USA angekündigt.
Mit einem Verbündeten von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich das Mitte-Rechts-Lager bei Regionalwahlen auf Sizilien durchgesetzt. Die sozialdemokratische Regierungspartei PD stürzte bei den Wahlen ab, die als Testlauf für die Parlamentswahlen 2018 galten. Der Wahlsieg von Nello Musumeci stellt die politische Tradition auf der Insel wieder her. Die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung verpasste ihren ersten Sieg in einer italienischen Region, bekam als Partei ohne Allianzen aber die meisten Stimmen.
Kataloniens abgesetzter Regionalpräsident Carles Puigdemont hat der spanischen Regierung vorgeworfen, eine „Welle der Gewalt“ geplant zu haben – um ihm diese anschließend zur Last zu legen. In einem Interview mit einem katalanischen Radiosender sagte er, Madrids Pläne seien der Grund für seine Flucht nach Belgien gewesen. „Ich bin absolut davon überzeugt, dass der spanische Staat eine Welle sehr harter Repression vorbereitet hat – Gewalt, für die wir verantwortlich gemacht worden wären“, sagte Puigdemont. Inwiefern seine Flucht nach Brüssel diese Pläne verhindert haben soll, sagte er nicht.