Wahlerfolge für die Demokraten

von Redaktion

Die Wähler in den USA haben Donald Trump und den Republikanern ein Jahr nach seiner Wahl zum US-Präsidenten den ersten deutlichen Rückschlag versetzt. Die Demokraten gewannen die Gouverneurswahlen in den Bundesstaaten New Jersey und Virginia. Das Ergebnis in Virginia wird als möglicher wichtiger Hinweis darauf gewertet, wie sich der Einfluss Trumps auf die Kongresswahlen im November des kommenden Jahres auswirken könnte. 53,7 Prozent der Wähler stimmten US-Medien zufolge für den demokratischen Kandidaten Ralph Northam. Er hängte damit seinen republikanischen Kontrahenten Ed Gillespie um neun Prozentpunkte ab. Erfolg für die Demokraten auch in New York: Amtsinhaber Bill de Blasio bleibt für weitere vier Jahre Bürgermeister der größten US-Stadt. Rund 65 Prozent der Wähler gaben dem 56-Jährigen ihre Stimme. Im Unterschied zu Virginia waren die Triumphe der Demokraten in New Jersey und New York keine Überraschung. Bei der Gouverneurswahl in New Jersey erzielte der frühere Berlin-Botschafter Phil Murphy etwa 55,5 Prozent.

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