An der geplanten Verstärkung des Afghanistan-Einsatzes der Nato werden sich 27 Länder beteiligen. Die bisherigen Zusagen erlauben es nach Angaben des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg, künftig mit rund 16 000 Soldaten die afghanischen Sicherheitskräfte auszubilden. Dies entspricht einem Plus von mehr als 3000 zusätzlichen Kräften. Eine zeitliche Perspektive für den seit 16 Jahren andauernden Einsatz am Hindukusch nannte Stoltenberg nicht. „Wir werden so lange bleiben, wie wir es für notwendig erachten“, betonte er nach Beratungen bei einem Nato-Verteidigungsministertreffen in Brüssel. Welche der 29 Nato-Staaten sich nicht an den Plänen beteiligen, sagte Stoltenberg nicht.