Der entmachtete katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont hat sich weiterhin offen gezeigt für eine Einigung mit Spanien. „Ich bin immer noch für eine Einigung“, sagte Puigdemont der belgischen Zeitung „Le Soir“. Er sei sein ganzes Leben lang für eine Unabhängigkeit gewesen und habe 30 Jahre für eine veränderte Stellung Kataloniens innerhalb Spaniens gearbeitet. „Das ist immer noch möglich“, sagte er.
Russland und die Türkei haben für weitere Bemühungen um eine politische Lösung des Syrien-Konflikts geworben. „Unsere gemeinsame Arbeit mit der Türkei und dem Iran im Astana-Prozess liefert konkrete Ergebnisse. Die Gewalt (in Syrien) ist zurückgegangen“, sagte Kremlchef Wladimir Putin nach einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Sotschi.
US-Präsident Donald Trump hat den Pharma-Manager Alex Azar als neuen Gesundheitsminister der USA vorgeschlagen. Der 50-Jährige soll auf Tom Price folgen, der im September zurückgetreten war. Azar gilt als Gegner des Gesundheitssystems „Obamacare“. Der Senat muss ihn noch bestätigen.
Eine Woche nach Beginn einer Blockade hat Saudi-Arabien angekündigt, Flug- und Seehäfen im Jemen wieder zu öffnen. Man wolle die Leiden der Zivilbevölkerung lindern, hieß es auf Twitter. Ein von den Saudis geführtes Bündnis fliegt im Jemen Luftangriffe gegen Huthi-Rebellen. Die Blockade war eine Reaktion auf den Abschuss einer Rakete auf die saudische Stadt Riad durch die Huthis. Im Jemen sind 20 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Im Nordwesten Syriens sind am Montag nach Angaben von Aktivisten mindestens 53 Zivilisten bei Luftangriffen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte zunächst von mindestens 21 Toten gesprochen, darunter auch mehrere Kinder. Es sei unklar, ob der Angriff auf den Markt der Stadt Atareb von der syrischen Luftwaffe oder von russischen Kampfjets geflogen wurde.