Hubert Aiwanger bleibt Bundesvorsitzender der Freien Wähler. Er wurde am Samstag auf dem Bundesparteitag in Geiselwind mit 88,2 Prozent der Delegiertenstimmen im Amt bestätigt. Der 46-Jährige hat den Bundesvorsitz seit 2010 inne, er ist auch Landesvorsitzender und Fraktionschef im Landtag.
Nach massiven Protesten von Naturschützern hat US-Präsident Donald Trump die Erlaubnis zur Einfuhr von Trophäen von Großwildjägern wieder auf Eis gelegt. Die Regierung hatte erst am Donnerstag eine Regelung von Trumps Vorgänger Barack Obama aufgehoben, die amerikanischen Großwildjägern verboten hatte, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA einzuführen.
Aus dem Gemeinschaftshaushalt der EU soll im kommenden Jahr deutlich mehr Geld ausgezahlt werden als in diesem. Regierungsvertreter aus den 28 Mitgliedstaaten einigten sich mit Europaabgeordneten darauf, das Budget um 14,1 Prozent auf insgesamt 144,7 Milliarden Euro zu erhöhen. Die für den umstrittenen EU-Beitrittskandidaten Türkei eingeplanten Hilfen wurden jedoch im Vergleich zum ersten Budgetentwurf der EU-Kommission um 105 Millionen Euro gekürzt.
Der Chef der katholischen Sinn-Fein-Partei in Irland, Gerry Adams, zieht sich 2018 nach mehr als 30 Jahren Amtszeit vom Parteivorsitz zurück. Er werde nicht mehr kandidieren, erklärte der 69-Jährige in Dublin: „Führung bedeutet, den Zeitpunkt für einen Wechsel zu erkennen. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt.“ Adams war einer der wichtigsten Architekten des Karfreitagsabkommens, das 1998 den Nordirland-Konflikt beendete.
In der Bundeswehr werden nach einem Medienbericht mehr Fälle von sexueller Belästigung und Vergewaltigung gemeldet als früher. In diesem Jahr seien bis Mitte November elf Vorfälle angezeigt worden, bei denen Bundeswehrangehörige eine Kameradin oder einen Kameraden vergewaltigt oder dies versucht haben sollen, schreibt die „Bild am Sonntag“. Im Gesamtjahr 2016 habe es nur fünf solcher Meldungen in der Bundeswehr gegeben.