Die Präsidenten Russlands, der Türkei und des Irans haben ein Gipfeltreffen zur Lage im Syrien-Konflikt begonnen. Kremlchef Wladimir Putin empfing seine Kollegen Recep Tayyip Erdogan und Hassan Ruhani im Badeort Sotschi am Schwarzen Meer. Sie wollten unter anderem über die militärische Lage in dem Bürgerkriegsland sowie über politische Ansätze für eine Lösung des Konflikts beraten.
Piloten der US- und der afghanischen Luftwaffe haben nach der größten Opiumernte in der Geschichte des Landes ihre neue Offensive gegen Drogenfabriken in Südafghanistan fortgesetzt. Das bestätigte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kabul, Daulat Wasiri. Erst in der Nacht habe es weitere Angriffe im Bezirk Dischu gegeben. Seit dem Beginn der Bombenabwürfe seien insgesamt 22 Drogenlabore zerstört worden. Die Luftangriffe in der Provinz Helmand sollen Finanzressourcen der radikalislamischen Taliban vernichten.
Der Attentäter von Manhattan, der an Halloween mit einem Kleinlaster in Radfahrer und Fußgänger gerast war, ist des achtfachen Mordes beschuldigt worden. Zudem werde Sayfullo S. zwölffacher versuchter Mord und Unterstützung der Terrorgruppe Islamischer Staat vorgeworfen, teilte ein Gericht in New York mit. Der 29-Jährige sei von „Hass und einer verdrehten Ideologie“ geleitet worden, sagte Staatsanwalt Joon Kim.
Bereits zum dritten Mal in Folge ist der Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, nicht als Zeuge im Korruptionsprozess gegen Ex-Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew erschienen. Setschin sei auf Geschäftsreise und habe für den Termin in Moskau keine Zeit, sagte ein Konzernsprecher der Agentur Tass.
Nach der dramatischen Flucht eines nordkoreanischen Soldaten hat das UN-Kommando in Südkorea der Gegenseite Verstöße gegen das Waffenstillstandsabkommen von 1953 vorgeworfen. Das von den USA geführte Kommando (UNC) veröffentlichte ein Video, in dem zu sehen ist, wie nordkoreanische Soldaten ihren Kameraden an der schwer bewachten Landesgrenze bei Panmunjom jagen.