zum CSU-Machtkampf:

von Redaktion

Mittelbayerische Zeitung

Pressestimmen

„Geschlossenheit lässt sich nicht einfach verordnen, auch nicht durch einen neuen Zeitplan hin zu einer längst überfälligen Personalveränderung. Sie muss vorgelebt werden. Doch die CSU ist in zwei verfeindete Lager zerfallen.“

„Auch wenn es in der CSU niemand öffentlich sagt: Bei der Landtagswahl geht es für die CSU nicht mehr um die Behauptung der absoluten Mehrheit. Sie wird darum kämpfen müssen, sich an der Vierzig-Prozent-Marke zu halten.“

„Söder, der es zuletzt mit Provokationen etwas übertrieben hatte, war klug genug, in Seehofers Credo einzustimmen. Ein Frontalangriff hätte (…) vermutlich in ein Desaster geführt. Nun kann Söder darauf verweisen, seine persönlichen Ambitionen für den Moment hinten an gestellt zu haben.“

„Es ist sicher richtig, dass die Personalie Söder derzeit die CSU spaltet. Doch das ist auch ein Verdienst von Seehofer, der nie ernsthaft einen Nachfolger hochkommen lassen wollte.“

„Den richtigen Moment für die Abgabe der Macht hat Seehofer ohnehin längst verpasst. Also, so scheint sich der CSU-Alphamann zu denken, kann ich meinen Rückzug aufs Altenteil auch noch länger zu einem unwürdigen Gezerre strecken.“

„Es agieren zwei Politiker, die ihre Partei als Gutshof betrachten, auf dem sie nach Belieben schalten und walten können.“

Artikel 6 von 11