Rückendeckung für Martin Schulz: Der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel hat im Gespräch mit unserer Zeitung „großen Respekt“ für den aktuellen Parteichef geäußert. Er bewahre Nerven und werde seiner Aufgabe durchaus gerecht. „Wenn man einen Vorsitzenden ablösen will, muss man dafür überzeugende Gründe nennen und dartun, warum ein anderer es besser machen würde“, sagte Vogel. In unserer Samstagsausgabe war dieser Satz missverständlich formuliert – wir bitten dies zu entschuldigen. Der langjährige SPD-Vordenker Erhard Eppler legt Schulz hingegen den Rücktritt nahe. Dem „Cicero“ sagte Eppler: „Wenn die SPD ihre Position als große Volkspartei verteidigen will (…), dann kann sie nicht mit Führungskräften zur Wahl antreten, die ganz offenkundig bei der Mehrheit der Bevölkerung eher Abwehr hervorrufen.“