Pressestimmen
„Die Führungen beider Parteien wissen, dass eine staatstragende Kraft wie die SPD nach dem Scheitern von Jamaika nicht im Schmollwinkel sitzen bleiben kann. Das würden auch viele ihrer verbliebenen Wähler nicht gutheißen. Ganz vorsichtig gewöhnt die SPD-Spitze die mittlere Funktionärsschicht daran, dass es doch nichts wird mit der schönen Zeit im Mistbeet der Opposition.“
„Die Polizeibehörden in Berlin und NRW hätten die Daten eines im Februar 2016 sichergestellten Handys des späteren Attentäters vom Breitscheidplatz auswerten müssen. Dies unterließen sie – und bemerkten nicht, dass der Islamist auf einem Foto mit einer Pistole posierte. Das Handy eines Gefährders in die Hände zu bekommen, um so mehr über ihn zu erfahren, ist für Fahnder wie ein Sechser im Lotto. Eine solche Chance verstreichen zu lassen, ist kaum zu begreifen.“
„Anton Schlecker ist nicht straffrei aus dem Prozess hervorgegangen. Zwei Jahre auf Bewährung und eine Geldstrafe wiegen auch. Noch schlimmer dürfte für ihn sein, dass während des Prozesses für alle sichtbar geworden ist: Der Patriarch, der (…) gemeint hatte, alles im Griff zu haben, war offensichtlich mit äußerst bescheidenem wirtschaftlichem Verstand ausgestattet.“