von Redaktion

Nürnberger Nachrichten

Pressestimmen

„Nun steht im Raum, dass es neben dem Kräftemessen zwischen Söder und Seehofer noch zu einem innerfränkischen Machtkampf kommen könnte. Das hat mit einem normalen Wettstreit nichts mehr zu tun. In der CSU gibt es einen Kreis von Funktionären, der Söders Weg an die Spitze mit allen Mitteln verhindern will – selbst wenn sie die CSU massiv beschädigen müssten.“

„Ein treuer Vasall Horst Seehofers steigt in den Ring. Eigentlich war zu erwarten, dass Seehofer nicht aufgeben und versuchen wird, in letzter Minute doch noch die Weichen in seinem Sinne zu stellen. Er tut wirklich alles, um Markus Söder zu verhindern. Herrmann hat spätestens bei dem Amoklauf 2016 in München eine gute Figur gemacht und Ruhe in der größten Aufregung ausgestrahlt. Er kann Landesvater. Aber Söder wird nicht kapitulieren.“

„Die CSU braucht Seehofer in Berlin mit der unübersichtlichen Lage, die dort herrscht, mehr denn je. Einen Wechsel im Parteivorsitz kann sie sich kaum leisten. Seehofer wird sich ,vermutlich‘, um es mit Kreuzer zu sagen, darauf einstellen müssen, sich mit einem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl zu arrangieren. Ihm wird kein allzu großes Opfer abverlangt: Seine ursprüngliche Absicht, 2018 noch einmal anzutreten, war schon am Abend der Bundestagswahl Makulatur.“

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