zu Polen

von Redaktion

Gazeta Wyborcza, Warschau

Pressestimmen

„Worin ist Mateusz Morawiecki besser als Beata Szydlo? Weshalb muss eine Regierung, die angeblich nur Erfolge hat, in den Mülleimer der Geschichte?“

„Der 49-jährige ehemalige Chef einer Großbank hat als enger Vertrauter des mächtigen Parteichefs Jaroslaw Kaczynski einen steilen Aufstieg hinter sich. Seine Kompetenzen wurden zu einem eigentlichen ,Superministerium‘ erweitert, in dem er den Umbau von Polens liberaler Wirtschaftsordnung zu mehr staatlicher Intervention vorantrieb. Im Auftritt stets moderat, ist er gerade im Ausland das freundliche Gesicht des Landes, was einer der Gründe dafür sein dürfte, dass er nun an die Regierungsspitze gehievt wird. Die wenig charismatische Szydlo wirkte oft hölzern.“

zu SPD/EU

„Wer auf unseren Markt will, muss unsere Standards akzeptieren“, tönt Schulz. Anzunehmen ist, dass ‘unsere’ in diesem Fall wörtlich gemeint ist und die teure deutsche oder französische Regulierung das protektionistische Maß aller Dinge sein soll, nicht die niedrigeren Standards im ärmeren Süden oder aufstrebenden Osten der EU. Denn den Wettbewerb durch Kosten- und Lohnvorteile würde die SPD Europa am liebsten austreiben. Glaubt die SPD wirklich, diese EU werde Deutschlands Interessen in der Welt stärken?“

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