von Redaktion

de Volkskrant (Amsterdam)

Pressestimmen

„Martin Schulz’ Ambitionen, Europa vor Kräften, die es spalten wollen, zu schützen, sind an sich beachtenswert. Aber kann das mit Vorschlägen erreicht werden, die selbst explosiv und spaltend sind? Seit (…) Frankreich und die Niederlande vor mehr als zehn Jahren in einem Referendum eine europäische Verfassung verworfen haben, hat kaum jemand ernsthaft von einer so großen Zukunftsvision gesprochen. Solche Pläne sind nicht zu realisieren. Und die Herausforderungen, vor denen Europa heute steht, verlangen pragmatische Antworten und große diplomatische Anstrengungen – keine neuen Dogmen.“

„Kein Politiker sollte es sich zur Aufgabe machen, Drittstaaten, Konfliktregionen gar, aufzurüsten. Anspruch muss deshalb sein, so viele Waffen wie nötig, aber so wenig wie möglich vorzuhalten. Die US-Außenpolitik unter Donald Trump indes wirkt wie ein Konjunkturprogramm für den Rüstungssektor.“

„Gelähmt durch die Abwesenheit von Angela Merkel, die mit einer neuen Regierungsbildung in Deutschland beschäftigt ist, vertraut sich Europa Emmanuel Macron an, der derzeit hyperaktiv in der Region ist. (…) Mit den USA, die keine Vermittlerrolle im Nahen Osten mehr spielen und Donald Trumps immer radikaleren Haltung versucht Frankreich, die Stimme des moderaten Westens zu sein.“

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