von Redaktion

La Repubblica, Rom

Pressestimmen

„Russland kehrt als Supermacht im Nahen Osten zurück. Wladimir Putin beansprucht dies nicht mit Worten, sondern mit einer diplomatischen Tour nach allen Regeln der Kunst: Syrien, Ägypten und Türkei an einem einzigen Tag, um die Weite und die Vielfältigkeit der Allianzen in der Region zu zeigen. Und das Timing ist eine Antwort auf die einseitige Entscheidung von Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.“

„Assad mag sich mit Waffen an der Macht halten, aber für den Wiederaufbau in seinem Staat fehlt das Geld. Russland ist nicht in der Lage, nun auch noch umfangreiche Wirtschaftshilfe in das Land zu pumpen. So lässt sich leicht ausmalen, dass Assads Syrien auf Jahre hinaus ein zerstörtes, wirtschaftlich darniederliegendes Gebiet bleiben wird, in dem blutige Konflikte weiter köcheln werden.“

„Niedrigrenten, hohe Mieten, verödende Landregionen und diffuse Ängste vor der nächsten technischen Revolution, dazu die Aufholjagd bei Digitalisierung, Bildung, Infrastruktur, das sind alles klassische Themen für Volksparteien. Allein auf diese Punkte ließe sich ein solides Regierungsprogramm bauen. Es müssen nur alle bereit sein, die Instrumentendebatten hintanzustellen. Wählern ist schnurz, ob sie bürger- oder Allianz-versichert sind, so lange es sich auszahlt.“

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