Die Zugspitze zieht. Tausende Menschen strömen an vielen Tagen auf Deutschlands höchsten Gipfel. Sommer wie Winter. Ein Vergnügen, das bislang mit langen Wartezeiten verbunden war. Und einer genauen Zeitplanung. Wer dort oben Ski fuhr oder die Aussicht genoss, musste seine Rückkehr ins Tal exakt kalkulieren. Damit ist jetzt Schluss. Die neue „Seilbahn Zugspitze“ macht möglich, dass künftig 580 Personen pro Stunde befördert werden. Mehr als doppelt so viele wie bisher. Und das ist gut so.
Die Zugspitze ist nicht allein für Garmisch-Partenkirchen und Grainau, auf deren Flur sie steht, von enormer Bedeutung, sondern für den ganzen Freistaat und die gesamte Bundesrepublik. Sie ist eine Marke, die Gäste aus aller Welt anlockt. 50 Millionen Euro lässt es sich die Bayerische Zugspitzbahn kosten, ihnen ein Bergerlebnis ohne lange Wartezeiten in einer hochmodernen Bahn zu bescheren. Eine gewaltige Summe, die das Unternehmen aus eigener Kraft stemmt. Geld, das allen Unkenrufen zum Trotz gut investiert ist. Und vor allem Geld, mit dem die dringend notwendige Modernisierung auf Deutschlands höchstem Berg voranschreitet.
Schon während der Bauphase hat sich gezeigt, dass diese einzigartige Anlage ein Besuchermagnet ist. Die Baustellen-Führungen waren stets heiß begehrt. Kein Wunder, dass das Interesse an einer Fahrt mit der Bahn enorm ist. Die Investition rentiert sich.
Tanja Brinkmann
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