Tunesien hat der Fluggesellschaft Emirates nach einem Streit über die Beförderung von Frauen die Landeerlaubnis entzogen. Die Airline hatte mehrere Tunesierinnen in den vergangenen Tagen ohne Angabe von Gründen nicht an Bord gelassen. Hintergrund ist ein Streit zwischen Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) über Sicherheitsrisiken, die von tunesischen Frauen ausgehen sollen.
Die Zahl der Terrorverfahren beim Generalbundesanwalt ist in diesem Jahr sprunghaft gestiegen. 2017 seien rund 1200 Verfahren wegen Terrorismusverdachts neu eingeleitet worden, davon etwa 1000 mit islamistischem Hintergrund, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft.
Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr fast verfünffacht: 2016 waren es rund 250 Fälle, davon etwa 200 aus dem Islamismus-Bereich.
Die britische Marine hat wegen der angespannten Beziehungen zwischen London und Moskau ein russisches Kriegsschiff in der Nordsee begleitet. „Ich werde nicht zögern, unsere Gewässer zu verteidigen, und ich werde keine Form von Aggression tolerieren“, wird Verteidigungsminister Gavin Williamson in einer Mitteilung der Royal Navy zitiert. Es seien über Weihnachten vermehrt russische Schiffe in der Nähe britischer Hoheitsgewässer aufgetaucht.
Das westafrikanische Liberia wählt in einer Stichwahl einen neuen Präsidenten. Rund 2,2 Millionen Wähler mussten sich am Dienstag zwischen dem bisherigen Vizepräsidenten Joseph Boakai und dem Weltfußballer von 1995, George Weah, entscheiden. Örtliche Zeitungen berichteten am Morgen von zunächst niedriger Wahlbeteiligung.
Bei zwei Anschlägen in Afghanistan sind an Weihnachten mindestens 13 Menschen getötet worden. Im Zentrum der Hauptstadt Kabul sprengte sich am Montagmorgen ein Selbstmordattentäter der Terrormiliz IS vor einem Regierungsbüro in die Luft. In der südlichen Provinz Helmand starben bei einem Anschlag mit einer Sprengfalle schon in der vorherigen Nacht mindestens sechs Polizisten.