von Redaktion

The Times (London)

Pressestimmen

„Sichtbar gewordene Risiken werden 2018 zu Herausforderungen. Als größte Gefahr könnte sich dabei der Drang von Kim Jong Un nach nuklearen Langstreckenraketen erweisen. Es geht nicht nur um einen Konflikt mit dem Schurkenregime in Pjöngjang, sondern auch um die wachsende Macht Chinas und deren neues Selbstbewusstsein.“

„Die russische Elite fürchtet Revolutionen, tut aber alles, um eine revolutionäre Situation reifen zu lassen. Wahlen ohne echte Wahl werden diese Situation nur verschärfen.“

„Putin kann es sich schlicht nicht leisten, dass irgendein politischer Gegenpol mit realem Gewicht entsteht. Denn heute wäre Nawalny zwar schwach, doch später könnte er stark werden. Der Tyrann hat es nicht leicht. Sein Leben ist ein Alptraum. Ständig muss er auf alles achten, auf jeden Wetterumschwung, jedes Rascheln im Gehölz.“

„In letzter Konsequenz heißt es: Einen Erdogan-Kritiker auf der Straße zu erstechen, ist unter Umständen okay. So weit und so vage ist der Begriff des ,Terror‘ in der Türkei geworden, dass ein Bürger, der einen umstürzlerischen Geist wittert und zur Tat schreitet, nun vor Gericht als Widerstandskämpfer durchgehen könnte. (…) Das wäre vermutlich nicht passiert, hätte das Parlament das Gesetz erarbeitet und debattiert. In der Türkei hat es aber nicht mehr viel zu sagen.“

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