Markus Söder (CSU) will nach dem Wechsel ins Amt des Ministerpräsidenten einen Regierungsplan für zwölf Jahre ausarbeiten. „Meine Aufgabe ist es, praktische Politik für die Gegenwart zu machen, aber auch längerfristige Strategien für Bayern zu entwickeln“, sagte er. Ein realistischer Planungsabschnitt sei die Zeit bis 2030. „Ich will Modernität mit konservativen Werten verbinden.“ Söder nannte als politische Schwerpunkte die Landesentwicklung, etwa bei Wohnraum, Verkehr und der Vernetzung von Ballungsräumen mit ländlichen Regionen. Horst Seehofer will sein Amt im ersten Quartal 2018 übergeben. Anders als sein Vorgänger will Söder nicht mehr das Motto „Bayern First“ verfolgen, weil das überheblich wirken könne. Stattdessen: „Das Beste für Bayern.“