Der Demokrat Doug Jones ist offiziell zum Sieger bei der Senatswahl im US-Staat Alabama erklärt worden. Er soll am 3. Januar vereidigt werden. Für die Republikaner ist die Niederlage ihres Kandidaten Roy Moore sehr schmerzlich: Ihre Senatsmehrheit in Washington schrumpft damit auf 51 zu 49 Stimmen. Moore hatte bis zuletzt versucht, seine Niederlage abzuwenden, indem er Beschwerde gegen das Ergebnis eingelegt hatte. Zur Begründung nannte er möglichen Wahlbetrug.
Im Syrienkrieg sind im Jahr 2017 nach Zählung von Menschenrechtlern etwa 39 000 Menschen getötet worden – darunter mehr als ein Viertel Zivilisten. Dabei seien auch über 2100 Kinder gestorben. Die Anzahl der Getöteten sank der Zählung zufolge im Vergleich mit 2016 und 2015, als etwa 49 000 und 55 000 Menschen ums Leben kamen. Seit Beginn des Bürgerkriegs, in dem zahlreiche ausländische Mächte mitmischen, im Jahre 2011 kamen demnach knapp eine halbe Million Menschen um.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat jüngster Kritik an den kirchlichen Weihnachtspredigten widersprochen. Es sei ein falscher Eindruck, dass die Predigten in diesem Jahr politischer ausgefallen seien als sonst, sagte er im „ARD-Morgenmagazin“.
Deutschlands unangenehmster Umweltpreis „Dinosaurier des Jahres“ geht in diesem Jahr an Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied. Er erhalte den Negativ-Preis für seine rücksichtslose Blockade einer umweltfreundlichen Agrarreform unter anderem mit Blick auf die Glyphosat-Debatte, teilte der Naturschutzbund Deutschland mit. Rukwied sagte, er verstehe das als Auszeichnung.
Knapp ein halbes Jahr nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg haben die dortigen Amtsgerichte inzwischen 25 Beteiligte verurteilt. Zehn Urteile sind rechtskräftig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Strafen reichen von sechs Monaten Haft auf Bewährung bis zu drei Jahren und drei Monaten ohne Bewährung. Nur in einem Fall wurde vorerst lediglich ein Schuldspruch mit einer Arbeitsauflage verkündet, hieß es. Einen Freispruch habe es bislang nicht gegeben.