von Redaktion

Märkische Oderzeitung

Pressestimmen

„Die SPD kommt da nur wieder raus, wenn sie entweder ein weiteres Bündnis mit der Union platzen lässt oder sehr deutlich macht, dass ein solches Bündnis keine einfache Fortsetzung der alten GroKo sein wird. Letzteres hieße aber auch, auf keinen Fall mit den alten Köpfen weiterzumachen. Und das beträfe Sigmar Gabriel und Angela Merkel gleichermaßen.“

„Für die Wirtschaft ist eine Überhitzung so schädlich wie die letzten beiden Gläser Alkohol, die auf einer Party am Ende zu viel waren. In Deutschland hat der Sachverständigenrat jüngst vor deutlichen Anzeichen einer Überauslastung der Wirtschaft gewarnt. (…) Sollte sich nach den geplatzten Gesprächen von CDU/CSU, FDP und Grünen über eine Jamaika-Koalition nun doch die Fortsetzung der Großen Koalition manifestieren, dürfte die Versuchung groß sein, die Bürger angesichts der gut gefüllten Staatskasse mit zusätzlichen Ausgaben zu beglücken, was das Wachstum noch verstärken dürfte. Dann käme es vielleicht tatsächlich zu einer Überhitzung – mit all ihren möglichen Kopfschmerzen nach der großen Party.“

„In der Asylpolitik sind Kompromisslinien zwischen Schwarz und Rot leichter zu erreichen als in einem Jamaika-Bündnis. Denn für die SPD gehört die Asylfrage weniger zur politischen DNA als für die Grünen.“

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