von Redaktion

Aftenposten, Oslo

Pressestimmen

„Jede Unterstützungsbekundung muss mit der Gewissheit erfolgen, dass der Aufstand mit großer Wahrscheinlichkeit blutig unterdrückt wird. Es kann aber auch sein, dass das Regime morscher ist als vermutet, auch dafür gibt es Vorbilder in der Geschichte. Wir wissen es ganz einfach nicht. Einer hat sich das Recht, die iranischen Demonstranten zu ermuntern, allerdings vergeben. Trump hat nichts dafür getan, um im iranischen Volk Erwartungen an eine bessere Zukunft zu wecken, im Gegenteil. Eine seiner ersten Amtshandlungen war es, die gleichen Iraner – gewöhnliche Menschen, nicht etwa das Regime – mit einem Einreiseverbot zu belegen. Die plötzlichen Sympathien für diese Menschen sind etwas durchsichtig.“ NEUE ZÜRCHER ZEITUNG „Die Zeit ist reif für Veränderung im Iran. Doch eine solche Veränderung muss von innen kommen. Korruption durchdringt die Wirtschaft und die Militärausgaben sind hoch. Die iranische Bevölkerung verdient Besseres. Das Muster erinnert an den Fall des Schahs 1979. Da begann es auch mit kleinen Demonstrationen, die hart niedergeschlagen wurden.“

„Trump prahlt mit etwas, das er gar nicht hat. Es gibt keinen roten Knopf. Der ,nuclear football‘, den er mit sich herumträgt, ist in Wahrheit ein Laptop, der Kommunikationskanäle mit dem Pentagon eröffnet – und Soldaten haben immer die Möglichkeit, Befehle zu verweigern.“

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