Pressestimmen
„Die drei Parteichefs wissen, dass diese Tage über ihr politisches Schicksal entscheiden werden. Das gilt zuallererst für die Kanzlerin, die inzwischen mehr als zwölf Jahre im Amt ist. Sie hat vor und nach dem Wahltag am 24. September zwar erklärt, dass sie für vier Jahre angetreten sei. Und daraus leitet sie den Anspruch ab, dass sie auch im Fall von Neuwahlen noch einmal antreten werde. Doch die Zweifel an ihr wachsen, und die Zustimmung bröckelt, das belegen die Umfragen. Es ist eine schleichende Entwicklung, aber sie hat sich verstetigt.“
„Der CSU-Donnerhall aus Seeon war laut. Und eine verunsicherte Partei ergeht sich in Selbstversicherung. Doch etwas mehr original CSU dürfte es schon sein. Sonst kann bei aller Berechtigung in der Sache die Strategie auch nach hinten losgehen.“
„Auch fragt man sich, was die Forderung nach einer ,bürgerlich-konservativen Revolution‘ soll – nach 60 Jahren ununterbrochener CSU-Regierung in Bayern und nach zuletzt zwölf Jahren (Mit-)Regierung im Bund. Es gärt in der CSU nach der Wahlniederlage vom September. Das versucht sie, mit möglichst hoher Lautstärke zu überspielen. Und sie hat eine Heidenangst vor der Bayernwahl im Herbst.“