Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich für eine engere Zusammenarbeit Europas mit China ausgesprochen. Zum Auftakt seines ersten Besuches in China nannte Macron in einer Rede in Xi’an in Westchina besonders den Klimaschutz und die chinesische Initiative für den Bau einer „neuen Seidenstraße“ mit Handelskorridoren nach Europa. Später wollte sich Macron in Peking zum privaten Abendessen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping treffen. Es wurde erwartet, dass zahlreiche Wirtschaftsabkommen unterzeichnet werden, darunter die Lieferung von Airbus-Flugzeugen.
Zwei Jahre nach dem Selbstmordanschlag auf deutsche Touristen in der türkischen Metropole Istanbul verzögert sich das Urteil in dem Prozess erneut. Der Grund für die unerwartete Verlängerung des Verfahrens ist der Austausch der Richter und seiner Beisitzer, wie aus dem Protokoll der Verhandlung hervorging. Der Prozess soll am 24. Januar fortgesetzt werden.
Der Ausnahmezustand in der Türkei soll zum sechsten Mal seit dem Putschversuch vom Juli 2016 verlängert werden. Das Kabinett habe am Montag eine erneute Verlängerung empfohlen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdag in Ankara. Das Parlament muss noch zustimmen.
Die ultranationalistische Oppositionspartei MHP will bei der für November 2019 geplanten Präsidentschaftswahl in der Türkei Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan unterstützen. „Die MHP wird keinen Kandidaten für die Präsidentschaft aufstellen“, kündigte Parteichef Devlet Bahceli an.
Die Zahl der jungen Flüchtlinge, die in Deutschland als vermisst gemeldet sind, geht weiter zurück. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamtes berichtet, gelten noch 5288 Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern ins Land gekommen sind, als vermisst. Anfang 2017 waren es noch 8340. Grund für den Rückgang ist demnach, dass viele Kinder wieder aufgetaucht sind und Doppelregistrierungen aufgeklärt werden konnten. Viele waren ohne Abmeldung weitergereist.