von Redaktion

Neue Zürcher Zeitung

Pressestimmen

„Erst im Dezember hatte das Regime von Kim Jong Un erklärt, mit dem Test einer neuen Langstreckenrakete habe es seine Entwicklung zur Atommacht abgeschlossen. Was die politischen Konsequenzen dieses neuen Selbstverständnisses sind, ist bis jetzt unklar. Die Olympischen Spiele sind aber ein willkommenes politisches Vehikel mit gleich mehreren Möglichkeiten, ihm Ausdruck zu verleihen: Der Auftritt seiner Sportler und der Cheerleader kann ein Propaganda-Coup sein, der sich in dem isolierten Land als großartige Leistung ausschlachten lässt.“

„Gibt die nächste Koalition die Selbstverpflichtung auf das 2020er Ziel auf, gewinnt sie Zeit für bessere Lösungen, wie die Reparatur des löchrigen EU-Emissionshandels. Es bleibt anspruchsvoll genug, bis 2030 die im Pariser Klimaabkommen für die EU festgelegte CO2-Reduktion um 55 Prozent zu erreichen, ohne die Bürger zu überfordern.“

„An dem 2002 formulierten Klimaziel von minus 40 Prozent CO2-Ausstoß hielt man auch dann noch fest, als sich alle Prämissen in ihr Gegenteil verkehrt hatten. Das rächt sich jetzt. Die deutschen CO2-Emissionen sinken trotz horrender Energiewendekosten seit zehn Jahren nicht, denn die Instrumente stimmen nicht.“

Artikel 9 von 11