Pressestimmen
„Eine klare, gesetzlich definierte Obergrenze der Amtszeit eines Ministerpräsidenten ist der richtige Weg, wieder mehr Vertrauen in die Politik zu schaffen. Das gilt in gleichem Maße auch für das Amt des Kanzlers: Zwei Wahlperioden reichen aus, um zu gestalten und Richtungen vorzugeben.“
„Markus Söder will die Amtszeit des Ministerpräsidenten auf zehn Jahre oder zwei Amtsperioden begrenzen und dafür die Verfassung ändern. Es ist eine Botschaft an alle, die ihn als egoistischen Machtpolitiker sehen, der erst an sich und dann an das Land denkt. Neben einer Maßnahme zum Imagewandel aber ist es vor allem eine gute Idee. Wer an der Spitze steht, will meist nicht gehen, fast nie gelingt einer Partei ein geordneter Übergang. Das konnte die CSU und vor allem auch Markus Söder gerade erst erleben. Von einer zweiten Amtszeit aber ist Söder weit entfernt. Jetzt muss er erst mal die Landtagswahl überstehen.“
„Die Gründe, die Verfassung entsprechend zu ändern, sind einleuchtend. Der Job ist herausfordernd, psychisch wie physisch belastend und nach einem Jahrzehnt lassen Energie und Kreativität meist naturgemäß nach. Den wertvollen Erfahrungen, die Politiker an der Spitze einer Regierung sammeln, steht mit zunehmender Dauer der Amtszeit meist ein wachsender Eigensinn, manchmal sogar ein gewisser Altersstarrsinn gegenüber.“