zu Markus Söder

von Redaktion

Passauer Neue Presse

Pressestimmen

„Niemand soll den Tag vor dem Abend loben. Zu groß ist der Unterschied zwischen Ankündigung und Umsetzung, zwischen ‚Ich will‘ und ‚Ich habe es getan‘. Aber das Programm, das Markus Söder sozusagen in seiner Jungfernrede als Ministerpräsident, der er bald sein wird, vor der neujahrklausierenden CSU-Fraktion vorstellte, hat das Zeug dazu, seine Partei bis zur Landtagswahl am 14. Oktober vielleicht doch noch irgendwie in die Nähe der jahrzehntelang gepachteten Alleinherrschaft zu befördern.“

„Markus Söder ist bemüht darum, die Wandlung vom Wadlbeißer der CSU zum landesväterlichen Kümmerer möglichst geräuschlos zu absolvieren. So wie alle Transformationen, die der ehrgeizige Franke in seiner langen politischen Karriere hinter sich bringen musste. Dass ihm die Herzen der Bayerinnen und Bayern noch nicht so recht zufliegen möchten, ist wohl ebendieser Laufbahn geschuldet. (…) Seit gestern liegt der Druck auf ihm.“

„Söder räumt damit allerdings auch ein, dass seine Partei aus diesem Freistaat keinesfalls das ‚Paradies Bayern‘ geschaffen hat, das Noch-Ministerpräsident Horst Seehofer gerne besingt. Bayern geht es besser als allen anderen Bundesländern, keine Frage. Dem gegenüber steht aber das Gefühl von immer mehr Bürgern, in diesem Super-Power-Bayern nicht mehr mithalten zu können.“

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