Nach Angriffen auf türkischstämmige Moscheegemeinden haben Islamverbände die Sicherheitsbehörden aufgerufen, islamische Gotteshäuser und Besucher in Deutschland zu schützen. Die jüngsten politisch motivierten Vorfälle etwa in Minden und Leipzig seien besorgniserregend, teilte der Koordinationsrat der Muslime in Köln mit. In Minden hatten Unbekannte Fenster am Sitz des türkisch-islamischen Ditib-Verbands eingeworfen, in Leipzig wurde eine Ditib-Moschee Ziel eines Farbanschlags.
Die EU-Kommission sieht die umstrittenen Justizreformpläne der sozialliberalen Regierung in Rumänien mit Sorge. „Die Unabhängigkeit des rumänischen Justizsystems und dessen Fähigkeit, effektiv gegen Korruption vorzugehen, sind unverzichtbare Eckpfeiler eines starken Rumäniens in der EU“, erklärte EU-Kommissions-chef Jean-Claude Juncker in Brüssel. Die Gesetze würden unter anderem die Freiheit der Staatsanwälte einschränken, sind aber noch nicht in Kraft, da Staatspräsident Klaus Iohannis sie noch nicht gegengezeichnet hat.
Um die völlig überfüllten Lager auf den Ostägäis- inseln zu entlasten, hat das griechische Innenministerium 373 Flüchtlinge aufs Festland gebracht. Das teilte das Athener Innenministerium mit. Insgesamt seien seit Jahresbeginn 1728 Migranten und Flüchtlinge aufs Festland und nach Kreta gebracht worden.
Bei einem Angriff der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Bomben und Schusswaffen auf ein Büro der Kinderhilfsorganisation Save the Children in Ostafghanistan sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Unter ihnen seien ein Zivilist und zwei Wächter der Organisation, sagte der Regierungssprecher der Provinz Nangarhar.
Deutsche Sicherheitsbehörden wissen von knapp 30 Islamisten und rund einem halben Dutzend Kindern mit deutscher Staatsangehörigkeit, die in Staaten des Nahen Ostens festgesetzt wurden. Das berichtet die „Zeit“. Sie alle seien nach der militärischen Zerstörung des „Kalifats“ der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aufgegriffen worden.