Der Begriff Kurde wird erstmals im 7. Jahrhundert erwähnt – als Bezeichnung für die unterworfenen Stämme in den Bergen des Grenzgebiets zwischen Türkei, Irak und Iran. Heute sind die rund 30 Millionen Kurden vor allem in fünf Ländern beheimatet, allein die Hälfte von ihnen lebt in der Türkei. Kulturell sind sie sehr heterogen. Es gibt drei kurdische Sprachen und verschiedene Religionszugehörigkeiten. Die Mehrheit des Kurden gehört dem Islam an, es gibt aber auch eine Minderheit assyrischer Christen. Untereinander sind sie höchst verschieden und gelten als teils zerstritten.