von Redaktion

El País (Madrid)

Pressestimmen

„Er (Berlusconi) trägt wieder das ständige Lächeln im Gesicht, aber wie sollte er auch nicht lächeln, wenn Umfragen ihn als Favoriten sehen, bei einer Wahl, bei der er selbst gar nicht antreten kann, weil er keine politischen Ämter ausüber darf? (…) Wie ist es möglich, dass sich die Wähler bei einer Abstimmung, die ein für alle Mal das politische Leben im Bel Paese neu organisieren soll, erneut jemandem zuwenden, den andere immer nur wie eine Karikatur wahrgenommen haben?“

„Dass Russland nun erstmals einen Abschuss eines seiner Kampfflugzeuge durch Aufständische in der Provinz Idlib – einer der vier Zonen – hinnehmen musste, erinnert zum einen an die Tatsache andauernder Angriffe des Assad-Regimes und seines russischen Verbündeten auf Einrichtungen dort, militärische wie zivile. (…) Die Gefechte in Idlib waren zuletzt heftig, wohl auch deshalb, weil die Türkei – die manch eine der Rebellengruppe dort unterstützte – sich nun auf ihre Offensive gegen die Kurden in Afrin konzentriert. (…) So sieht Deeskalation nach Art Assads, Putins und Erdogans aus.“

„Einst war die Türkei der wichtigste Brückenkopf der Nato an der Schwelle zum unruhigen Nahen Osten. Unter dem unberechenbaren Erdogan ist aus dem Partner eine gefährliche Zeitbombe für das Bündnis geworden.“

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