Pressestimmen
„So viel Wortbruch war nie. Selbst wenn die Parteibasis knapp zustimmen sollte – die Sozis sind auf dem Weg zur Kleinpartei auf dem Niveau von Grünen, Roten, Gelben und Blauen: Irgendwo um die 10 Prozent. Das wird die Mehrheitsverhältnisse für lange Zeit verändern. Italienische Verhältnisse drohen. Wäre die SPD doch konsequent in die Opposition gegangen, wo sie sich gegen eine Unions-Minderheitsregierung als Volkspartei hätte erneuern, die AfD als vermeintlichen Volkstribun marginalisieren und dem Parlamentarismus zu neuer Blüte verhelfen können.“
Schweriner Volkszeitung
„Mehr kann man als 20-Prozent-Partei nicht herausholen. Das macht auch wett, dass sich die SPD bei der Bürgerversicherung oder der sachgrundlosen Befristung nicht vollends durchsetzen konnte. Nun darf die Parteispitze den Fehler, den sie nach den Sondierungen begangen hat, nicht wiederholen: Die Ergebnisse zu zerreden.“
„Die Bilanz ist eindeutig: Die SPD hat erfolgreich verhandelt. Sie geht jetzt mit besseren Aussichten auf die Regierung zu, als sie es sich noch vor Wochen hätte erträumen können. Für die Demokratie ist es gut, dass die Parteiführung die Mitglieder abstimmen lässt. Aber: Wenn die SPD jetzt noch Nein sagte, wäre sie verrückt.“