Aktuelles in kürze

von Redaktion

IS-Anführer weiter am Leben

Der Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat ist nach irakischen Angaben am Leben. Abu Bakr al-Bagdadi sei bei Luftangriffen schwer verletzt worden und befinde sich im Nordosten Syriens in Behandlung, sagte der Generaldirektor der Anti-Terror-Abteilung des Innenministeriums, Abu Ali al-Basri, laut der Regierungszeitung „As-Sabah“. Demnach leidet Al-Bagdadi an psychologischen Problemen sowie an Verletzungen am Körper und am Bein, die ihn vom Gehen abhielten.

Im Zusammenhang mit der türkischen Militäroffensive in Nordwestsyrien haben die Behörden in der Türkei innerhalb einer Woche 93 Menschen wegen des Vorwurfs der Terrorpropaganda festgenommen. Auch gegen die neue Chefin der prokurdischen Partei HDP, Pervin Buldan, wird ermittelt. Die Zahl der Festnahmen seit Beginn des Einsatzes am 20. Januar liegt bei 666, teilte das Innenministerium in Ankara mit. 474 Personen wurden wegen Äußerungen in sozialen Medien festgenommen, 192 wegen der Teilnahme an Protesten.

Die Ukraine hat den georgischen Ex-Präsidenten Michail Saakaschwili nach Polen abgeschoben. Der Gegner des ukrainischen Staatschefs Petro Poroschenko sei in einem Flugzeug auf dem Weg in das Land, aus dem er zuletzt in die Ukraine eingereist sei, teilte der ukrainische Grenzschutz mit.

Der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Jan- Ulrich Weiß bestreitet, im großen Stil Zigaretten geschmuggelt zu haben. Ein Mitangeklagter hatte zuvor in einem Prozess gestanden, er habe zusammen mit Weiß zwei Schmuggelfahrten mit 5,8 Millionen unversteuerten Zigaretten aus den Niederlanden nach Großbritannien organisiert. Weiß ist Mitangeklagter.

Vermutlich Linksextreme haben am Samstag in Dresden sechs Neonazis überfallen und verprügelt. Zwei Männer im Alter von 27 und 35 Jahren wurden laut Polizei so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. 15 Vermummte hatten sie angegriffen. Das Dezernat Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Bei der Kundgebung der Rechtsextremen waren etwa 500 Menschen beteiligt.

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