Angela Merkel geht auf ihre Kritiker zu. Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin kündigte eine personelle Erneuerung in Partei und Regierung an, wie sie zuletzt nicht nur die Junge Union gefordert hat. „Jetzt geht es doch darum, Personen Chancen zu geben, die ihre politische Zukunft noch vor sich haben oder mitten da drin sind“, sagte Merkel im ARD-Interview. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn – selbst ein aussichtsreicher Kandidat für eine künftige Führungsrolle – hatte sich zuvor bereits für ein offenes Rennen um die künftige Spitzenposition ausgesprochen. In einem Interview mit der österreichischen „Presse am Sonntag“ sagte Spahn: „Wir sind doch nicht in einer Monarchie, in der man seine eigene Nachfolge selbst regelt.“ Personell sieht er seine Partei schon jetzt ausreichend für die Zukunft gewappnet. Die CDU habe überall gute Leute. Welche Hoffnungsträger Spahn damit gemeint haben könnte: hor/fotos: dpa