Aktuelles in Kürze

von Redaktion

Giftgas: Macron droht Syrien mit Angriffen

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat der syrischen Regierung für den Fall eines neuerlichen Chemiewaffen-Einsatzes mit Angriffen gedroht. Frankreich werde „an dem Ort zuschlagen“, von dem solche Gift-Attacken ausgegangen oder organisiert worden seien, sagte Macron in Paris. Den französischen Geheimdiensten lägen derzeit keine Beweise für Attacken auf die Zivilbevölkerung vor. „Sobald der Beweis erbracht wird, werde ich tun, was ich gesagt habe“, betonte Macron. Er hatte bereits 2017 mit Vergeltung gedroht.

Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat unter dem Druck der Regierungspartei ANC am Mittwochabend seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Er sei stolz darauf, für den Afrikanischen Nationalkongress (ANC) gegen „Jahrhunderte Brutalität der weißen Minderheit“ gekämpft zu haben, teilte er in seiner Erklärung mit. Mit dem Rücktritt kam der 75-Jährige einem für heute geplanten Misstrauensvotum wegen Korruptionsvorwürfen zuvor.

Der in der Ukraine in Ungnade gefallene georgische Ex-Präsident Michail Saakaschwili ist nach einer Zwischenstation in Polen in die Niederlande weitergereist. Von dort aus wolle er künftig seinen „Kampf gegen die Korruption“ in der Ukraine fortsetzen, sagte der staatenlose Politiker am Mittwoch in Rotterdam. Nach Angaben seines Anwalts beantragte der mit einer Niederländerin verheiratete Saakaschwili bereits eine Aufenthaltsgenehmigung.

Ungarns rechts-konservative Regierung geht mit aller Schärfe gegen zivile Organisationen vor, die Flüchtlingen und Asylsuchenden helfen. Ein Gesetzespaket, das im Parlament als Entwurf eingebracht wurde, sieht eine 25-prozentige Strafsteuer auf alle Spenden vor, die diese Organisationen von ausländischen Gebern erhalten. Experten äußerten Zweifel, dass die geplanten Gesetze im Einklang mit der ungarischen Verfassung und dem europäischen Recht stehen.

Die radikalislamischen Taliban haben Berichten zufolge in Nordafghanistan einen jungen Mann gesteinigt. Ihm wurde Sex außerhalb der Ehe vorgeworfen, hieß es. Was mit der Frau geschah, ist nicht bekannt.

Artikel 7 von 11