Pressestimmen
„Die sozialdemokratischen Zugpferde Nahles und Scholz werden der Bundeskanzlerin Merkel gehörig Konkurrenz zu machen versuchen, mit ganz ähnlichen Werten und Inhalten wie Verlässlichkeit, sozialer Fürsorge, wirtschafts- und finanzpolitischer Kompetenz, gewissermaßen als die bessere Mitte-Partei. Mit dem Ehrgeiz der Aufsteiger, dem Rückenwind eines sozialdemokratisch dominierten Regierungsprogramms und der Kontrolle von drei Schlüsselministerien werden sie den Druck erhöhen. Für Merkels CDU dürfte der Platz in der Mitte ungemütlicher werden.“
„Schulz geht ,ohne Bitterkeit und ohne Wut‘. Das ist wahrscheinlich eine Lüge. Aber (…) ein Problem scheint zumindest gelöst. Schulz war zum roten Tuch für einen Teil der Parteimitglieder geworden, die in den kommenden zwei Wochen Ja oder Nein zu einer Großen Koalition sagen sollen. Sein Abtreten mag seine Verleumder zum Schweigen gebracht haben, scheint aber eine Büchse der Pandora geöffnet zu haben. Es hat eine Debatte in der SPD gegen die Führung entfesselt, die man seit Jahren nicht gesehen hat.“
„Man kann nur hoffen, dass die nächste Bundestagswahl turnusmäßig stattfindet. Sonst müsste man Mitleid haben. In ihrem jetzigen Zustand taugt die SPD allenfalls als Zählkandidat, nicht als Partei, die mit ihrer Programmatik und ihrem Personal die Herzen erobern kann.“