zum GroKo-Entscheid

von Redaktion

Frankfurter Allgemeine

Pressestimmen

„Europa hat viele Baustellen. Schon deswegen ist es gut, dass der deutsche Bautrupp sein Pause beendet und wieder an die Arbeit geht.“

„Die SPD hat das Richtige getan, vor allem, weil es außer Neuwahlen keine Alternative gab. Man kann ihr, ob man dieses Bündnis nun politisch mag oder nicht, Respekt dafür zollen, dass sie – spät – Verantwortung übernimmt. Vielleicht sollte man sie in Ruhe noch einen Tag über sich selbst freuen lassen. Denn das, was kommt, wird hart.“

„Insbesondere die CSU war noch nie groß in Sachen Empfindsamkeit. Die Lautsprecher Seehofer, Scheuer und Co. sollten sich klarmachen, dass sie Macht und Ministersessel in Berlin am Ende allein der SPD-Basis verdanken, die sich in einer Mischung aus Pragmatismus und Prinzip für klare Verhältnisse entschieden hat.“

„Der SPD bleiben noch dreieinhalb Jahre, um wieder zur Volkspartei zu erstarken und um den roten Faden im Koalitionsvertrag aufzuzeigen, den es durchaus gibt. Das beginnt mit der Bekanntgabe der sozialdemokratischen Kabinettsmitglieder. Jetzt, und nicht erst kurz vor der Kanzlerwahl. Es braucht Entscheidungen.“

„Das kommende, von Angela Merkel geführte Kabinett, ist Steinmeiers Regierung. Nie zuvor hatte ein Bundespräsident so großen Einfluss auf eine Regierungsbildung.“

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