Pressestimmen
„Bei der Bewältigung der syrischen Flüchtlingskrise hat die Türkei in den vergangenen sieben Jahren mehr Lasten geschultert als zahlreiche hochentwickelte Länder. Aus Zehntausenden von Schutzsuchenden, die dem Gemetzel in ihrer Heimat entkommen waren, wurden bald Hunderttausende. Mit seinem Feldzug in Nordsyrien hat Staatschef Erdogan jetzt selber eine Fluchtwelle losgetreten.“
„Der französische Präsident hat darauf verzichtet, Wladimir Putin zu gratulieren. Er hat sich damit begnügt, der russischen Bevölkerung viel Erfolg bei der politischen, demokratischen, wirtschaftlichen und sozialen Modernisierung des Landes zu wünschen. In diplomatischen Begriffen ist das genauso eisig wie der kalte Wind, der aus dem Osten kommt. Dennoch: Ist es vernünftig zu glauben, dass internationale Krisen ohne Russland oder sogar gegen das Land gelöst werden können?“
„Weil Putins Herrschaftssystem inkompatibel mit den Ideen der liberalen Demokratie ist, kann die Strategie derjenigen nicht aufgehen, die im diplomatischen Ringen mit Moskau zu Geduld, Nachgiebigkeit und Vorleistungen raten – in der Hoffnung auf ,Wandel durch Annäherung‘. Putin wird nicht damit aufhören, jenen Zuckerstückchen zuzuwerfen, die danach lechzen, dass alles wieder gut wird im Verhältnis zu Russland.“