Aktuelles in kürze

von Redaktion

Deutscher ist Chef der EU-Sozialdemokraten

Der deutsche SPD-Politiker Udo Bullmann ist gestern Abend zum neuen Vorsitzenden der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament gewählt worden. Er setzte sich damit gegen die Belgierin Kathleen van Brempt durch. Bullmann wird damit Nachfolger des Italieners Gianni Pittella, der Anfang März in den italienischen Senat gewählt wurde und daraufhin sein Mandat im Europaparlament abgab. Der gebürtige Hesse mit Wahlkreisbüro in Frankfurt gehört dem Europaparlament seit 1999 an.

Der frühere Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und der Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann (beide CDU) sind neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union. Beide wurden gestern von der Fraktion gewählt, wie Parlamentsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer sagte.

Hass-Kommentare in sozialen Medien schlagen sich auf das Gemüt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nieder. „Sie haben Einfluss auf meine Laune. Obwohl meine Frau mir das immer verbietet, lese ich dann doch abends gelegentlich Facebook-Kommentare“, sagte Steinmeier in einer Diskussion mit Studenten an der Universität Mainz.

Die Chefredakteurin des russischen Staatssenders RT, Margarita Simonjan, hat den wiedergewählten Präsidenten Wladimir Putin auf Twitter als „unseren Führer“ bezeichnet. „Früher war er einfach unser Präsident und konnte abgelöst werden. Jetzt ist er unser Führer. Und wir lassen nicht zu, dass er abgelöst wird“, schrieb Simonjan. Sie warf dem Westen vor, in Russland immer nur auf die isolierten Liberalen zu setzen und das Land umformen zu wollen.

Mehr als 50 Jahre nach dem Sechstagekrieg hat Israel mit der Räumung von Minenfeldern an einer der heiligsten Stätten des Christentums begonnen. In Kasr Al Jahud soll Jesus Christus im Fluss Jordan getauft worden sein. Die Arbeiten dort hätten in dieser Woche begonnen, teilte das israelische Verteidigungsministerium mit. Es handelt sich um israelische Landminen, die nach dem Rückzug der jordanischen Streitkräfte 1967 im besetzten Westjordanland hinterlassen wurden.

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