Beim Luftangriff auf eine Schule im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta sind laut Aktivisten am Montagabend 16 Kinder und vier Frauen ums Leben gekommen. Offenbar wurde die Schule in der von Rebellen kontrollierten Stadt Irbin von einer bunkerbrechenden Rakete getroffen. Sie habe drei Stockwerke durchschlagen und sei dann im Keller explodiert, berichten mehrere Hilfsorganisationen. Zum Zeitpunkt des Angriffs hätten rund 400 Menschen in der Schule Schutz gesucht. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte macht die russische Luftwaffe für den Angriff verantwortlich. Der Geschäftsführer der Organisation Adopt a Revolution, Elias Perabo, sprach von einem terroristischen Akt. Die Schule wurde seit fünf Jahren von Adopt a Revolution und Medico International aus Deutschland unterstützt.