Aktuelles in kürze

von Redaktion

Entschuldigung von Facebook

EU-Kommissarin Vera Jourová hat in einem Brief an Facebook vor negativen Auswirkungen durch Datenmissbrauch auf demokratische Wahlen gewarnt. Das soziale Netzwerk sei seit vielen Jahren eine Plattform für Politmarketing, erklärt Jourová in einem Schreiben an Geschäftsführerin Sheryl Sandberg. Die offiziellen Äußerungen des Konzerns und des Chefs Mark Zuckerberg hätten ihre Bedenken nicht ausräumen können. Derweil entschuldigte sich Zuckerberg bei den deutschen Nutzern und wählte dafür den analogen Weg der Zeitungsanzeige.

Die auf einem Rastplatz bei Schwerte in Nordrhein-Westfalen aus einem Lastwagen befreiten irakischen Flüchtlinge wollen kein Asyl in Deutschland. Ihr Ziel sei weiterhin Großbritannien, sagte eine Sprecherin der Ausländerbehörde. Nach ihrer Vernehmung gebe es trotz der illegalen Einreise nach Deutschland keinen Grund für eine Verhaftung. Wo sich die acht Iraker, darunter zwei Jugendliche und zwei Kinder, gestern aufhielten, war unklar. Bundesweit seien jedoch alle Polizeistellen informiert, hieß es.

Der mutmaßliche Mord an einer 85 Jahre alten Holocaust-Überlebenden in Frankreich hat international für Entsetzen gesorgt. Der jüdische Weltkongress (WJC) in New York bezeichnete die Tat als „barbarisch“ und forderte von den französischen Behörden eine umfassende Aufklärung. Das Opfer, die Jüdin Mireille Knoll, war laut örtlichen Medienberichten am Freitag tot in ihrer Pariser Wohnung aufgefunden worden. Der Körper wies den Angaben zufolge mehrere Stichwunden auf. Am Dienstag seien zwei Verdächtige festgenommen worden.

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