von Redaktion

Neue Zürcher Zeitung

Pressestimmen

„Beide Kontrahenten agieren in Blasen, die sie selbst geschaffen haben. Russland schürt bewusst Unsicherheit, entwickelt bewusst dutzende Szenarien, die Erklärungen für die Causa Skripal liefern sollen. (…) Das Ziel ist ohnehin nicht, dass sie geglaubt werden. Ziel ist, Zweifel an der am nächsten liegenden Variante – einer Schuld Moskaus – zu wecken. (…) Das sollte auch der Westen bedenken: Sie müssen aufpassen, nicht in Reflexe zu verfallen, in denen alles, was aus Moskau kommt, falsch und abzulehnen ist, in denen Russland als Täter feststeht, bevor Ermittlungen starten.“

„Wir beobachten internationale Versuche, Russland vollständig zu isolieren.“

„Zuflucht zu beidseitigen symbolischen Feindseligkeiten des Kalten Krieges zu nehmen, fühlt sich an wie ein Schritt rückwärts. Es wird doch sicher kreativere und effektivere Maßnahmen, um Putin zum Respekt vor dem internationalen Recht zu ermutigen.“

„Die Hölle nach dem Tod ist eine Sache des Glaubens, aber die Hölle auf Erden ist eine Realität. Wenn man den Segen Urbi et Orbi von Papst Franziskus hört, befindet sich diese Hölle in Syrien. (…) Weiter ist der Papst in der Bestimmung der Verantwortlichen nicht gegangen, aber die Anspielung ist klar. Es ist die Entscheidung von Baschar al-Assad, auf den Aufstand seines Volkes mit Terror zu reagieren.“

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