Aktuelles in Kürze

von Redaktion

Hilfszahlung an Menschen im Jemen

Mit zwei Milliarden Dollar hilft die internationale Gemeinschaft, die Not im Bürgerkriegsland Jemen zu lindern. Das ist das Ergebnis einer UN-Geberkonferenz in Genf. Im Vergleich zur Konferenz 2017 sei doppelt so viel Geld zugesagt worden, sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Als Ziel hatten die UN drei Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) für 2018 genannt.

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat die Freilassung von zwei seit mehr als einem Monat in der Türkei inhaftierten griechischen Militärs gefordert. „Die Freilassung ist eine Bewegung, auf die wir geduldig warten“, sagte er während einer Sitzung des Ministerrats. Die Soldaten waren nach dem Überschreiten der Grenze zur Türkei von einer Patrouille festgenommen worden. Anklage wurde bislang nicht erhoben.

US-Präsident Donald Trump hat sich für den Einsatz des Militärs an der Grenze zu Mexiko ausgesprochen, solange dort keine Mauer steht. Trump sagte am Rande eines Treffens mit seinen Amtskollegen aus den baltischen Staaten, er habe darüber mit Verteidigungsminister James Mattis gesprochen. In einer Pressekonferenz sagte Trump, man werde dazu demnächst ein Treffen haben.

Weil kaum noch Migranten über die geschlossene Balkanroute nach Westeuropa kommen, hat sich das serbische Militär von den Grenzen zu Bulgarien und Mazedonien zurückgezogen. Jetzt sei dort wieder ausschließlich die Polizei für die Grenzsicherung zuständig, berichteten die Medien in Belgrad. Auch in den Nachbarländern Serbiens waren Soldaten eingesetzt worden, nachdem 2015 und 2016 rund eine Million Personen nach Österreich und Deutschland gelangt waren. Ungarn und Mazedonien stoppten den Transit mit hohen Grenzzäunen.

Die Witwe von Altkanzler Helmut Kohl, Maike Kohl-Richter, nahm entgegen der ursprünglichen Planung nicht an der Einweihung des Helmut-Kohl-Platzes in Mainz teil. Sie habe den Termin am gestrigen Dienstag aus privaten Gründen kurzfristig absagen müssen, teilte die Pressestelle der Stadt mit. Die Feierlichkeit fand dennoch statt. Zu Ehren des Altkanzlers wird ein Teil des Ernst-Ludwig-Platzes nahe dem Schloss in Helmut-Kohl-Platz umbenannt.

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