von Redaktion

Financial Times, London

Pressestimmen

„In einer Region, in der von allen Seiten Mythen verbreiteten werden, ist eine unabhängige Untersuchung der einzige Weg, Fakten von Fiktionen zu trennen. Derweil wäre es klug von Israel, Zurückhaltung zu üben. Während eine vertrauenswürdige internationale Vermittlung fehlt, sind alle Zutaten für eine weitere Runde im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern vorhanden. Daran kann niemand ein Interesse haben, und Israel am wenigsten von allen.“

„Wenn es zu gewaltsamem Kräftemessen kam, hat sich Israel stets als stärker erwiesen und davon profitiert. Trotzdem setzt die im Gazastreifen herrschende Hamas weiterhin auf diese Taktik.

„Der junge Kronprinz Muhammad Bin Salman krempelt Saudi-Arabien um. Er verordnet eine Reformtherapie, wie man das in der arabischen Welt so noch nicht erlebt hat, zumindest nicht in einem Land von dieser Bedeutung. Und jetzt räumt Muhammad auch in der Nahost-Politik auf, schiebt Sperrgut beiseite, an das sich selbst moderate arabische Führer nicht herangetraut hatten: Israel habe das Recht auf ein eigenes Territorium, so wie die Palästinenser ein Recht auf ein eigenes Territorium hätten.“ FAZ

„Für den saudischen Prinzen ist entscheidend, sich mit Israel einem Staat anzunähern, der wie die Saudis selbst den großen regionalen Rivalen Iran als Feind begreift.“

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