Pressestimmen
„Schon der Raketenangriff, den Trump im vergangenen Jahr nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff auf Flugfelder der syrischen Armee befohlen hat, war reine Symbolik. Am Tag nach der Attacke stiegen die syrischen Flugzeuge wieder auf, und der Krieg ging weiter. (…) Ein massiver Militärschlag aber, eine Invasion gar, würde die Gefahr erhöhen, dass das Szenario eines Krieges Wirklichkeit werden könnte, der weit über die Krisenregion hinausgeht.“
„Wenn Chemiewaffen trotz Ächtung folgenlos eingesetzt werden können, dann wird die ,Atombombe des kleinen Mannes‘ wieder zu einem gängigen Massenvernichtungsmittel. Das will auch die Regierung Merkel nicht. Politisch will Berlin den Amerikanern, Franzosen und Engländern den Rücken stärken, obwohl auch ein Militärschlag gegen Assad ohne UN-Mandat vom Völkerrecht nicht gedeckt wäre.“
„Viele Beobachter mögen sich ein noch deutlicheres ,mea culpa‘ von Zuckerberg gewünscht haben. Gehofft haben, dass er in vorauseilendem Gehorsam drastische und nicht nur kosmetische Veränderungen ankündigt, die die Probleme der Datensicherheit, des Schutzes der Privatsphäre und jene bezüglich seiner Rolle im demokratischen Meinungsbildungsprozess umfassend angehen würden. Doch eine solche Erwartung an den Chef eines börsennotierten Unternehmens zu stellen, wäre in diesem Fall unrealistisch.“