Erstmals seit fast 60 Jahren steht in Kuba kein Castro mehr an der Spitze. Miguel Díaz-Canel heißt der neue Präsident der sozialistischen Karibikinsel. Revolutionäre Veränderungen sind aber nicht zu erwarten. Der 57-Jährige liegt voll auf Parteilinie und galt schon lange als rechte Hand von Raúl Castro. Díaz-Canel steht vor großen Herausforderungen: Das Verhältnis zu den USA hat sich unter Donald Trump wieder verschlechtert, die wirtschaftliche Lage Kubas ist desolat, soziale Spannungen nehmen zu.
Die baskische Untergrundorganisation ETA wird voraussichtlich noch vor dem Sommer ihre Auflösung bekannt geben. Die Verkündung werde aller Wahrscheinlichkeit nach am ersten Maiwochenende erfolgen, so der baskische Regionalsender EITB. Die vor 59 Jahren gegründete Organisation kämpfte in Spanien jahrzehntelang für ein unabhängiges Baskenland. Bei Anschlägen kamen mehr als 800 Menschen um.
Die Kurdenmiliz YPG hat einem Bericht zufolge rund 400 Dschihadisten im Gewahrsam, darunter „einige wenige“ Deutsche. Zu ihnen zählt der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar. Er soll der Hamburger Zelle um Mohammed Atta, einem der Attentäter vom 11. September 2001, eng verbunden gewesen sein. Ein YPG-Sprecher nannte die Gefangenen eine zunehmende Belastung für die Kurdenmiliz.
Der Bundesgerichtshof bestätigt das Urteil gegen die 17-jährige Safia S. Die IS-Sympathisantin stach 2016 einen Polizisten in Hannover bei einer Kontrolle im Hauptbahnhof nieder und verletzte ihn schwer. Das Oberlandesgericht Celle hatte das Mädchen zu einer sechsjährigen Jugendstrafe wegen versuchten Mordes mit gefährlicher Körperverletzung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Die Revision gegen das Urteil wurde abgewiesen.