München – Rolf Habermann, Chef des bayerischen Beamtenbundes (BBB), hat die Staatsregierung für die 2019 anstehende Einkommensrunde im öffentlichen Dienst dazu aufgerufen, neue und eigenständige Wege zu gehen. Der aktuelle Tarifabschluss auf Bundesebene könne ein Maßstab sein, sagte Habermann vor der heutigen Sitzung des BBB Hauptausschusses. Aber eine „bayerische Komponente“, die Ungleichheiten besser auffange, werde man im Freistaat sicher finden. Weitere Schwerpunktthemen sehe er bei Gesundheitsmanagement und Stellenausstattungen.
Beim BBB kommen heute in München rund 200 Delegierte aller 53 zusammengeschlossenen Fachgewerkschaften aus Bayern und allen Bereichen des öffentlichen Dienstes zusammen. Angekündigt hat sich zudem quasi die gesamte bayerische Landespolitik. Sprechen werden neben Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch die Fraktionschefs aller Landtagsparteien: Thomas Kreuzer (CSU), Natascha Kohnen (SPD), Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Ludwig Hartmann (Grüne).