von Redaktion

Oberhessische Presse

Pressestimmen

„Bis 2025 (…) wird sich die Politik von dem Gedanken verabschieden müssen, mit Rentenversprechungen Wahlen gewinnen zu wollen. Vielmehr gilt es, Erwerbstätige wie Ruheständler endlich vor banal-unangenehme Alternativen zu stellen: Entweder mehr einzahlen oder weniger gesetzlich garantierte Altersbezüge erhalten. Nur wer das rentenpolitisch Unvermeidliche zu flankieren weiß mit effektiven und finanzpolitisch darstellbaren Entlastungen an anderer Stelle, wird auch im Jahr 2025 oder gar im Jahr 2048 noch wählbar sein.“

„Antisemitismus bekämpft man nicht an einem Abend. Ihn gibt es nicht nur in der Gedankenwelt von Neonazis und radikalen Muslimen, sondern tief eingebrannt in Vorurteilen und Verschwörungstheorien, die unvermittelt Konjunktur bekommen. Das öffentliche Kippatragen soll ein ,trotziges Zeichen‘ sein, sagte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden. Jedoch rät er davon ab, allein auf den Straßen der Stadt die religiöse Kopfbedeckung zu tragen. Damit entlarvt er die Solidaritätsaktion, noch bevor sie stattfand – als Symbol, nicht als Alltag.“

„Es ist beschämend. Im Jahr 2018 rät der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, in der Öffentlichkeit keine Kippa zu tragen, um nicht angegriffen zu werden. So weit ist es (wieder) gekommen.“

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