Aktuelles in Kürze

von Redaktion

Afghanistan: Viele Opfer bei Anschlägen

Bei einer Serie blutiger Anschläge sind am Montag in Afghanistan zehn Journalisten getötet worden, unter ihnen ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. Shah Marai ist eines von mindestens 25 Todesopfern eines doppelten Selbstmordanschlags in Kabul. Zunächst sprengte sich ein Selbstmordattentäter auf einem Motorrad in die Luft und tötete mehrere Menschen. Als Journalisten zum Anschlagsort eilten, zündete ein zweiter Selbstmordattentäter seine Bombe.

Nach seiner gescheiterten Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten hat Armeniens Oppositionsführer Nikol Paschinjan zu einem Generalstreik und zu massiven Protesten aufgerufen. Seine Anhänger sollen Straßen, Zugstrecken und Flughäfen blockieren, sagte Paschinjan am Dienstagabend in Eriwan. Zuvor hatte die bisherige Regierungspartei seine Wahl zum Ministerpräsidenten im Parlament vereitelt. Lediglich 45 Abgeordnete stimmten für ihn. Für eine Wahl hätte er 53 der 105 Stimmen benötigt. Paschinjan war der einzige Kandidat für das Amt. Laut Verfassung muss das Parlament nun innerhalb einer Woche neu abstimmen.

In Schottland gilt seit Dienstag ein gesetzlicher Mindestpreis für alkoholische Getränke wie Whisky oder Wein. Schottland sei „als erstes Land der Welt kühn und mutig genug“, einen solchen Mindestpreis einzuführen, sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon. Sie geht davon aus, dass weitere Länder dem schottischen Beispiel folgen werden. Irland und Wales seien interessiert. Mit dem Mindestpreis von 57 Cent pro zehn Milliliter purem Alkohol soll vor allem die Zahl der Alkoholtoten gesenkt werden.

Nord- und Südkorea haben mit dem Abbau der Propaganda-Lautsprecher im Grenzgebiet begonnen. Die Demontage der Anlagen startete auf beiden Seiten der demilitarisierten Zone, wie das Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte. Damit werde eine Vereinbarung des Gipfeltreffens von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Staatschef Moon Jae In umgesetzt. Südkorea hatte riesige Lautsprecher genutzt, um das Nachbarland mit Popmusik, Nachrichten und Propaganda zu beschallen. Nordkorea spielte ebenfalls laute Propaganda-Botschaften ab. Beide Seiten hatten die gegenseitige Beschallung bereits 2015 kurzzeitig ausgesetzt.

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